Die Mentalität der Filipinas

Eine Filipina als Freundin unterscheidet sich sehr von einer westlichen Partnerin. Natürlich ist jede Frau ein individuelles Wesen und hat andere Charakterzüge. Doch kulturell gesehen gibt es einige Eigenschaften, die man den Filipinas zuteilt. Sie gelten allgemein als liebevoll, loyal und gutherzig. Auch der Umgang mit Kindern bereitet ihnen große Freude und wenn man als Mann dann mal krank ist oder anderweitige Probleme hat, weicht sie einem nicht von der Seite. Nicht umsonst werden Filipinas überall auf der Welt als Krankenschwestern gesucht.


Viele Menschen wundern sich, dass so viele junge Filipinas in einer Beziehung mit älteren Männern sind. Vor allem, da man es in Deutschland nicht gewohnt ist, wird es oft auf das Geld des Mannes geschoben. Doch so einfach ist es nicht. Filipinas wünschen sich einen Mann der sich um seine Familie kümmert. Sie suchen Geborgenheit und möchten gerne ein sorgenfreies Leben führen. Wenn ein Mann sich ihr gegenüber also gut und loyal verhält, wird sie ihn lieben, ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen und versuchen, auch ihm ein möglichst schönes und sorgenfreies Leben zu schenken. Dabei sind Aussehen und Alter zweitrangig. Oft hört man auch: "Age is just a number."


Es gibt viele Beziehungen zwischen deutschen Männern und philipinischen Frauen die sehr gut funktionieren. Es gibt aber auch Beispiele, wo sie gescheitert sind. Wichtig ist, dass man seine Frau versteht. Auch Filipinas wissen, dass die kulturellen Unterschiede groß sind. Doch sehen sie oft ihre Kultur als die wichtigere an. Weiß man das nicht, wird man oft von einer Reaktion überrascht. Da sie nicht gerne über Probleme sprechen, kann es gut sein, dass die philippinische Partnerin beleidigt ist und nicht sagen will warum. Da braucht man dann vor allem eines: Geduld. In fast allen Fällen steht sie am nächsten Tag mit einem Lächeln im Gesicht auf und alles ist wie zuvor.


Den größten Unterschied gibt es wohl bei der Familie. Da es auf den Philippinen nur sehr vereinzelt Altersvorsorge gibt, sind viele auf ihre Kinder angewiesen. Viele erwarten gerade von Töchtern, die mit Ausländern verheiratet sind und daher als "reich" gelten, dass sie Verantwortung und damit auch Kosten für die Familie übernehmen. Natürlich versteht die Partnerin, dass das Geld auch im Westen nicht auf der Straße liegt, oft wird sie jedoch von ihren Eltern unter großen Druck gesetzt. Es muss jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Es ist zu empfehlen, ein bisschen zu helfen, aber sich keinesfalls ausnutzen zu lassen. Wichtig ist, dass man weiß, dass auf den Philippinen alles viel günstiger ist. Vor allem auf dem Land, kann man für weniger als 20.000 Euro ein Haus für eine ganze Familie bauen. Daher ist den Familien oft schon geholfen, wenn man im Monat auf eine Restaurantbesuch verzichtet und damit die Stromrechnung übernimmt. Sollte also nach Summen gefragt werde, die einem selbst weh tun würden, empfiehlt sich ein Gespräch mit der Partnerin. Oft werden die Familien durch den Zuschuss aus dem Ausland nämlich nicht reicher, sondern arbeiten einfach weniger.


Insgesamt sind Filipinas sehr treue, loyale und herzensgute Partnerinnen, die nichts lieber sehen, als einen glücklichen Ehemann an ihrer Seite, mit dem sie ihre Kinder aufziehen können. Trotzdem muss man wissen, dass man sich auf eine andere Kultur einlässt, und diese auch akzeptieren. Tut man das nicht, wird man Schwierigkeiten in der Beziehung bekommen.